Das Samernlied

 

Samern Land :

 

(Melodie: Wo die Nordseewellen, Text: Richard Raben)

 

Zwischen Wald und Wiesen, zwischen Vecht‘ und Tann,

da liegt meine Heimat, die hält mich im Bann.

Auf der ganzen Erde gibt es nicht ein Land,

das mir so gefiele, wie mein Samern Land.

 

Über alten Höfen rauscht der Buchen Zelt,

weithin auf den Äckern reiht sich Feld an Feld.

Wenn die Sommerwinde durch die Halme geh‘n,

fühl‘ ich‘s tief im Herzen, Samern wie bist du schön!

 

Silbern eilt die Vechte durch die Wiesen hin,

möchte in der Ferne ewig weiterzieh‘n.

Doch die Pappeln flüstern tausendmal ihr zu,

bleibe doch in Samern, schnelle Vechte du!

 

Sah‘st du schon die Primeln dort im Samerott,

duftend sich dem Auge in der Blüte bot?

Bis zum blauen Himmel schwingt sich hin der Flor,

lockt uns in die Weite durch ihr Zaubertor.

 

Und im Samerott, da knarrt der Eichenbaum,

wächst ein neues Pflänzchen aus dem Rabenbaum.

Wo die Väter kämpften einst um karges Brot,

meiner Heimat bin ich treu bis in den Tod.

 

Wo im Westen schmucke Bürgerhäuser steh‘n,

auch das Piggetöörnken kann man gut anseh‘n.

Ich weiß, auf der Erde gibt es nicht ein Land,

das mir mehr gefiele als mein Samern Land!

 

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